|  | |  | "Super-Normal Design" Naoto Fukasawa setzt auf die Kraft der Einfachheit. Design, das Aufmerksamkeit um jeden Preis erzielen will, ist nicht seine Sache. Der Designer strebt vielmehr nach einer Gestaltung, bei der Schlichtheit zur Bedingung wird. Die Gegenstände sollen sich dem Betrachter demnach nicht aufdrängen, sondern sich durch ihre Nützlichkeit einen Platz im Alltag sichern. Für diese Art der Formgebung prägte der 1956 geborene Japaner den Begriff "Super-Normal Design". "Speziell ist üblicherweise weniger nützlich als normal", erklärt er. Dabei stellt er die Fähigkeit des Objekts, sich selber zu erklären und zur Nutzung zu motivieren, in den Mittelpunkt. Die neue Leuchtenfamilie Leia von Naoto Fukasawa demonstriert, wie dies aussehen kann. Die universell einsetzbare Leuchtenserie besteht aus einer Stehleuchte, einer Tischleuchte, einer Steh-Leseleuchte und einer Tisch-Leseleuchte. Die schlichte Form ist zurückhaltend und passt sich so jeder Raumsituation an, das warme Licht erzeugt eine angenehme Stimmung. In den Leuchten kombiniert Fukasawa unterschiedliche Materialien: Während der Lichtkörper aus opalem, satiniertem Kunstglas gefertigt ist, kontrastieren der Leuchtenfuß und die obere Abdeckung hochglänzend weiß oder schwarz. Der japanische Designer ließ sich dabei von dem Hochglanz eines Klavierflügels inspirieren. Für den Stab von Tisch-, Steh-Lese- und Tisch-Leseleuchte wurde spiegelchrom gewählt. Mit den klar gestalteten Leuchten können unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugt werden. Bei den Stehleuchten lassen sich das indirekte Licht und das energiesparende, kraftvolle Licht im Leuchtenkörper unabhängig voneinander dimmen bzw. schalten. In den Leseleuchten ist ein Leselicht integriert, für die Ausleuchtung des Leuchtenkörpers arbeitet der Designer wahlweise mit warmem Halogenlicht oder energiesparendem Fluoreszenzlicht. Beides wird mit dem integrierten Dimmer bzw. Schalter gesteuert. Durch den kippbaren Leuchtenkopf lässt sich der Lichtkegel der Leseleuchte im Winkel um 35 Grad neigen. sh
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Bilder: Berliner Steincontor (oben), ST raum a (unten) |  | |  Ob Sitzbank in der Greifswalder Knopfstraße (Design: Max Wehberg) oder Brunnenanlage am Marstallplatz in München (Entwurf: ST raum a, Berlin) – das Natursteinmobiliar von Besco setzt im Stadtraum bemerkenswerte Akzente. | Unvergänglich, zeitlos, schön Sowohl in Fußgängerzonen, im öffentlichen Stadtraum, auf Spielplätzen als auch in Parks und Gartenanlagen wissen Stadtmöbel und Bodenbeläge aus Naturstein ihre Werte auszuspielen – der robuste und pflegeleichte Werkstoff trotzt Wind und Wetter, ohne mit der Zeit an Ästhetik zu verlieren. Im Gegenteil – Naturstein steht die natürliche Patina Jahr für Jahr besser zu Gesicht. Der designorientierte Umgang mit dem vielseitigen Material erlaubt ein spannungsreiches Zusammenspiel von Funktion, Farbe, Form und Struktur. Das Berliner Steincontor hat sich genau darauf spezialisiert und versteht es, individuelle Ideen und Konzepte in enger Kooperation mit Architekten und Designern umzusetzen. Heraus kommen handgefertigte Natursteinelemente, deren zeitloser Charme und natürliche Schönheit quer durch die Republik zu überzeugen vermag. So zum Beispiel am Münchner Marstallplatz, zu dessen neu gestaltetem Erscheinungsbild Besco einen gehörigen Teil beigetragen hat. Das Berliner Unternehmen lieferte nicht nur den Belgrano Bodenbelag aus unterschiedlich großen Natursteinplatten, sondern auch die fünfteilige, aus schwarzem Gabbro Granit gefertigte Brunnenanlage, gestaltet nach dem Entwurf der Berliner Landschaftsarchitekten ST raum a. In Ostdeutschland hat Besco gemeinsam mit dem Designer Max Wehberg seine Kompetenz in der Greifswalder Knopfstraße ausgespielt, in der zehn jeweils vier Meter lange Sitzbänke sowie ein Sitzwürfel aus chinesischem Granit zum Verweilen einladen. Edle Hölzer verweisen auf die eigentliche Sitzgelegenheit und verhindern im Winter das Festfrieren des Allerwertesten. Allerdings muss die Frage erlaubt sein, ob es nun angesichts der viel diskutierten Ressourcenschonung wirklich sein muss, dass auf expliziten Wunsch öffentlicher Auftraggeber Steine um die halbe Welt gefahren werden, nur um eine ostdeutsche Fußgängerzone designgerecht aufzuwerten. Weitaus versöhnlicher zeigt sich diesbezüglich die Gestaltung des koreanischen Gartens in Berlin, eine asiatisch anmutende Ruheoase inmitten der Hauptstadt, gespendet von der Stadt Seoul und entworfen nach den Plänen koreanischer Gartenarchitekten. Durch den rund 4.000 Quadratmeter großen Garten plätschert ein kleiner Bach, eingefasst von Naturstein-Findlingen in verschiedenen Größen und Farben, die Besco allein aus Deutschland hat zusammentragen lassen. Also, geht doch! si
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